Die Zeit vergeht wie im Flug 29.03.2014

So langsam hat sich der Alltag hier eingependelt. Zwischen 16 stündiger Spanisch-Wocheneinheit und dem "noch - immer - nicht - wissen - was - wir - für - die - Uni - genau - machen - sollen" merkt man, dass man angekommen ist. Die Straßen, der Verkehr und die Menschen wirken auf einmal nicht mehr ganz so fremd. Ich habe gemerkt, dass man immer mehr merkt, dass man aus einer vollkommen anderen Gesellschaft kommt. Alltägliche Dinge wie das ruhig sein am frühen Morgen, ist hier fremd. Man ist dann wach, wenn die Familie wach ist. Auch der Umgangston untereinander ist hier anders als in Deutschland. Die typischen Dinge wie die Pünktlichkeit, ist tatsächlich eine Sache, mit der ich kämpfen muss. So komme ich mit den anderen Deutschen pünktlich in die Unterrichtseinheiten des Spanischkurses an der Uni, während der Dozent als letztes rein schlurft. Auch Genauigkeit und Zuverlässigkeit ist hier nicht selbstverständlich. So wartet man mal Wochen auf genaue Angaben der Uni, was die Vorlesungen angeht und bekommt dennoch nichts Genaues gesagt. Wir haben in Arequipa in letzter Zeit ungewöhnlich viele Erdbeben gehabt, welche durch die Kontinentalplatten in Chile ausgelöst wird. Am Anfang war es etwas komisch, da wir direkt am Fuße eines Vulkanes liegen und man schnell auf ihn schloss. Es ist aber nichts Ernsteres hier passiert. An sich habe ich sehr schöne Tage bis jetzt gehabt. Zwar haben wir Winter, aber davon merkt man kaum etwas. Anscheinend soll es hier das ganze Jahr über die selbe Temperatur haben, nur dass es im Winter nachts kälter ist. Davon bekommen wir aber zum Glück nichts mit Wir haben vor einer Woche zusammen eine 4-stündige Busrundfahrt gemacht, die total schön war. Wir haben viele Teile Arequipas gesehen, die man normalerweise nicht so einfach zu sehen bekommt. Das absolute Highlight war das Reiten auf einem Pferdehof. Für 10 Soles, umgerechnet 2.50 Euro, konnte man eine Viertelstunde reiten. Das hat Spaß gemacht, wobei die Tiere nicht gerade aussahen, als ob es ihnen gut ginge, aber ich kann das eh nicht beurteilen, da ich mich mit Pferden Null auskenne. Es ist schön zu sehen, dass man durch die Straßen läuft und sich nicht mehr ganz so verloren vorkommt. Wir können mittlerweile schon die Straßen benennen und wissen, wo es was zu sehen gibt. Im Großen und Ganzen geht es uns gut und es lässt sich nicht meckern. Mir macht es zu schaffen, dass ich die Sprache immer noch nicht gut kann, aber ich hoffe mal, dass sich das noch irgendwann ändern wird... Bis dahin Liebe Grüße, Ini

29.3.14 05:13

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