Über

So nun ist es so weit. Ich begeben mich auf die vermutlich längste, tollste und beste Reise meines Lebens Ich bin 23 Jahre alt und gelernt Erzieherin. Nach der Ausbildung habe ein Studium zur Entwicklungshelferin begonnen (Internationale Soziale Arbeit) und meine zwei Pflichtauslandssemester stehen vor der Tür. Meine Reise beginnt von Frankfurt nach Santa Domingo, weiter nach Panama City bis nach Lima. Von dort aus weiter mit dem Bus nach Arequipa. 

Ich werde in meinem Block meine Erfahrungen, Niederschläge, Höhen und Tiefen, Erfolge und tolle Momente schreiben. Vielleicht hilft dieser Block irgendjemandem weiter, der/die vielleicht auch ein Auslandssemester machen muss und keine Ahnung hat, was alles auf einen zukommt!

Viel Spaß in meinem Block

Alter: 27
 


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Blog

Die Zeit vergeht wie im Flug 29.03.2014

So langsam hat sich der Alltag hier eingependelt. Zwischen 16 stündiger Spanisch-Wocheneinheit und dem "noch - immer - nicht - wissen - was - wir - für - die - Uni - genau - machen - sollen" merkt man, dass man angekommen ist. Die Straßen, der Verkehr und die Menschen wirken auf einmal nicht mehr ganz so fremd. Ich habe gemerkt, dass man immer mehr merkt, dass man aus einer vollkommen anderen Gesellschaft kommt. Alltägliche Dinge wie das ruhig sein am frühen Morgen, ist hier fremd. Man ist dann wach, wenn die Familie wach ist. Auch der Umgangston untereinander ist hier anders als in Deutschland. Die typischen Dinge wie die Pünktlichkeit, ist tatsächlich eine Sache, mit der ich kämpfen muss. So komme ich mit den anderen Deutschen pünktlich in die Unterrichtseinheiten des Spanischkurses an der Uni, während der Dozent als letztes rein schlurft. Auch Genauigkeit und Zuverlässigkeit ist hier nicht selbstverständlich. So wartet man mal Wochen auf genaue Angaben der Uni, was die Vorlesungen angeht und bekommt dennoch nichts Genaues gesagt. Wir haben in Arequipa in letzter Zeit ungewöhnlich viele Erdbeben gehabt, welche durch die Kontinentalplatten in Chile ausgelöst wird. Am Anfang war es etwas komisch, da wir direkt am Fuße eines Vulkanes liegen und man schnell auf ihn schloss. Es ist aber nichts Ernsteres hier passiert. An sich habe ich sehr schöne Tage bis jetzt gehabt. Zwar haben wir Winter, aber davon merkt man kaum etwas. Anscheinend soll es hier das ganze Jahr über die selbe Temperatur haben, nur dass es im Winter nachts kälter ist. Davon bekommen wir aber zum Glück nichts mit Wir haben vor einer Woche zusammen eine 4-stündige Busrundfahrt gemacht, die total schön war. Wir haben viele Teile Arequipas gesehen, die man normalerweise nicht so einfach zu sehen bekommt. Das absolute Highlight war das Reiten auf einem Pferdehof. Für 10 Soles, umgerechnet 2.50 Euro, konnte man eine Viertelstunde reiten. Das hat Spaß gemacht, wobei die Tiere nicht gerade aussahen, als ob es ihnen gut ginge, aber ich kann das eh nicht beurteilen, da ich mich mit Pferden Null auskenne. Es ist schön zu sehen, dass man durch die Straßen läuft und sich nicht mehr ganz so verloren vorkommt. Wir können mittlerweile schon die Straßen benennen und wissen, wo es was zu sehen gibt. Im Großen und Ganzen geht es uns gut und es lässt sich nicht meckern. Mir macht es zu schaffen, dass ich die Sprache immer noch nicht gut kann, aber ich hoffe mal, dass sich das noch irgendwann ändern wird... Bis dahin Liebe Grüße, Ini

29.3.14 05:13, kommentieren

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Erdebeben und Co 19.03.2014

Nun sind zu meinem letzten Eintrag wieder ein paar Tage vergangen. Wir nähern uns dem ersten Monat auf einem anderen Kontinent. Manchmal hat man das Gefühl, dass die Zeit verfliegt und manche Tage ziehen sich ewig in die Länge. Ich bin ganz froh, dass wir in einem Zeitalter leben, in dem uns das Internet so manche Möglichkeiten offen hält. Skype, Facebook und MyBlog sei Dank!!! Vor zwei Tagen hatten wir ein Erdbeben in Arequipa. Es war nicht weltbewegend, dennoch eine kleine Attraktion. Es war nicht so, dass die Wand gewackelt hat etc., sondern eher wie leichte Schwingungen. Dem Bier sei Dank, wir haben es kaum gemerkt. Seit heute Früh hatten wir kein fließendes Wasser mehr in unserem Viertel. Anscheinend gibt es zwei Wassertanks, die unsere Straße mit Wasser versorgen. Vorher kam das Wasser zurück, jedoch als braune Brühe, die man nicht benutzen kann, außer zur Klospülung...Wir hoffen alle, dass das Wasser wieder zum Normalzustand zurück kommt. Die Uni ist nach wie vor sehr verwirrend. Aus den eigentlichen jeden Samstag-Vorlesungen, wurde einmal im Monat. Wir haben immer noch keine Ahnung, wie das alles von Statten gehen soll. Ich hoffe mal, dass sie uns nicht noch mehr zusätzlich aufdrücken, da mein Spanisch immer noch sehr miserabel ist. An grammatikalische Abgaben ist noch nicht zu denken. Sollte Jemand mal nach Umicollo kommen, dem Stadtviertel in der Nähe der Uni, dem kann ich nur wärmstens die Spracjschule "Phoenix" empfehlen. Ich habe seit einer Woche 16 Stunden Sprachkurs. Davon sind 6 Stunden in der Uni. Jedoch hat der auch noch nicht wirklich angefangen... Es ist noch alles immer sehr verwirrend und ich hoffe, dass mal langsam aber sicher der Alltag einkehrt. Trotz der Schwierigkeiten mit der Uni ist Arequipa sehr schön, laut, spannend und sehenswert! Ich freu mich auf die weitere Zeit

19.3.14 19:18, kommentieren